OPEN CALL
THE WALL SERIES VOL. 2

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Dear fellow Dancers, Performers, Musicians…

We are very excited for our second volume of The Wall Series at PAUL Studios Berlin! We had a packed audience and received excellent feedback from our first installment, and therefore will be continuing the series on a bi-monthly basis.

For Vol. 2, we are looking for artists who would like to present their work on Friday, May 18th. We are open to performers of all disciplines interested in sharing their pieces in an intimate venue. All performers will receive 5 hours of free rehearsal time at PAUL Studios Berlin prior to the performance.

Submitted performances must:

  • Be under 20 minutes in length

  • Require minimal tech (we are an intimate space with basic lighting etc.)

To Submit: Please send us a description of your work along with a youtube or vimeo link of the work you are submitting. (Applications without a working youtube or vimeo link will not be considered.)

Send All Materials To: paulstudiosberlin@gmail.com

The Deadline For Submissions Is: Friday, April 20th

We look forward to seeing/hearing/reading your submissions!


 

THE WALL SERIES

An Evening of Solo Works

Noemi Luz | Greta Salgado | Edegar Starke

 Freitag, 9. März, 20:00 uhr


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Komm zu unserer ersten Ausgabe von The Wall Series in den PAUL Studios! Wir sind überwältigt und überglücklich ob der enormen Anzahl talentierter Künstler, die interessiert sind, bei PAUL zu performen! Bei dieser Ausgabe freuen wir uns, drei überragende Künstler*innen vorstellen zu dürfen: Noemi Luz, Greta Salgado and Edegar Starke. Diese Performance-Reihe, die alle zwei Monate stattfindet, lädt Künstler*innen aller Disziplinen ein, ihre Arbeit mit uns zu teilen, ob work in progress oder fertiges Stück - und zwar direct zwischen unserer neuen Faltwand! Die Einnahmen von The Wall Series nutzen wir, um die Kosten unserer neuen Wand zu decken, die diese Serie und alle weiteren möglich macht! Wir sind so glücklich, diese Künstler bei uns zu haben und freuen uns auf euch alle an diesem wunderbaren Abend! 

Doors Open: 19:30

Performance: 20:00

Donations: 5-10euro (Sliding Scale)


The Ugly Truth

Choreographie: Noemí Luz

Komposition: José Tomé

Choreographische Beratung: Niurca Márquez

 Photo: Camilla Greenwell

Photo: Camilla Greenwell

Das Meer hat eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Transformation, Reinigung und Regeneration. The Ugly Truth fragt: Haben Menschen dieselbe Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren? Wenn unsere Konsumgesellschaft solch zerstörerische Effekte auf die Umwelt  hat, was für physische, emotionale und spirituelle Effekte hat sie auf uns als Individuen? Könnte unser endloses Wegwerfverhalten ein Spiegel unserer Haltung uns selbst gegenüber sein? Und welche Veränderungen unterlaufen wir, wenn wir mit der Wahrheit konfrontiert sind, oder versuchen, uns vor ihr zu verbergen? In diesem Stück untersucht und hinterfragt Noemí Luz die Grenzen zwischen Flamenco und Tanztheater. Sie erforscht das Potential der bata de cola (Schleppenkleid), wenn sie aus ihrem traditionellen Kontext herausgenommen und als theatrales Werkzeug benutzt wird.

NOEMI LUZ

 Photo: Camilla Greenwell

Photo: Camilla Greenwell

Noemí Luz ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die mit Flamenco, Tanztheater und bildender Kunst arbeitet. Sie hat Ballett an der Elmshurst Ballet School und Central School of Ballet studiert und hat ein HNC Diplom in bildender Kunst vom Kensington and Chelsea College. Noemí zog 2007 nach Sevilla, wo sie sich auf traditionellen Flamencotanz und bata de cola spezialisierte, geleitet durch ihre Mentorin, Yolanda Heredia. Noemí gründete mit Magdalena Mannion und Yinka Esi Graves die preisgekrönte Tanzkompanie dotdotdot. Mit dieser trat sie im Februar 2017 beim Festival 'Sampled' des renommierten Sadler's Wells auf.


SOLVING TORSION ALONE

Choreographie: Greta Salgado

Musik: "Reptilian" by Converge

Choreographische Beratung: Silvia Ennis, Constanza Ruiz and Alena Shornikova

 Photo: Martin Salgado

Photo: Martin Salgado

Aggressivität scheint in unserem alltäglichen Sprachgebrauch direkt mit Gewalt und Aggression verbunden zu sein. Dadurch bedingt wird Aggressivität mit einer gewissen Distanz, ja sogar Angst gesehen, doch gleichzeitig ist sie etwas höchst Intimes und die Demonstration ihrer Existenz in uns offenbart ein inneres Ungleichgewicht. Solving Torsion Alone verteidigt die unabhängige Existenz der Aggressivität; das Stück erforscht sie als eine mobilisierende Energie, die als Initiator kraftvoller Bewegung des Inneren und des Äußeren dient und dabei weder eine konkrete Richtung, noch einen Zweck verfolgt und löst sich somit los von der Idee der Aggressivität, die sich bündelt und zielgerichtet zu Gewalt wird. Bei der Arbeit an Solving Torsion Alone hat Greta Salgado zusammen mit dem Aikido-Lehrer, Yannik Zechner, das Konzept von Drehungen im Körper untersucht. Darüber hinaus ging sie in die Kölner Hardcoremusik-Szene, besuchte Konzerte, tauschte sich mit Musikern und Konzertbesuchern aus, hörte zu, beobachtete und nahm aktiv an der Körperlichkeit dieser Szene teil. Mit einem Fokus auf die Aggressivität als eine innere Energie, die für sich selbst steht, ohne weiteren Sinn, als ihre pure Existenz und Manifestation, versteht sich dieses Stück als eine Zelebrierung ebendieser Aggressivität und bearbeitet ihre vielfältigen physischen und situativen Manifestationen.

Greta Salgado

 Photo: Martin Salgado

Photo: Martin Salgado

Greta Salgado Kudrass wurde 1994 in La Coruña in Spanien geboren. Sie wuchs in Südamerika auf und gründete 2013 das Kollektiv "Confundamiento" in Ecuador. Zur selben Zeit war sie Teil des Tanzensembles des Teatro Nacional Sucre in Quito. Im Juli 2017 beendete sie ihr Studium des Zeitgenössischen Tanzes an der Hochschule für Kunst und Musik Köln, wo sie mit Choreographen wie Anna Konjetsky, Shumpei Nemoto, Emmanuel Gat, Rafaelle Giovanola zusammenarbeitete. Derzeit arbeitet sie an ihrer eigenen Forschung. Im Februar 2018 zeigte sie das Stück 'Momentum X-Samples' von Cocoondance am HAU Berlin und ab März ist sie im Rahmen des Residenzprogramms der Tanzfaktur Köln mit Amanda Romero tätig und zeigt ihre Forschungsergebnisse im September 2018.


The Childhood I Kept to Myself

Choreographie: Edegar Starke

Sound: Edegar Starke

Kostümbild: Riccieri Genaro

 

 Photo: Alessandro Sinyus

Photo: Alessandro Sinyus

"Im Rückblick waren die Gegensätze von Sehnsucht nach Zugehörigkeit und dem Gefühl, nicht dazuzupassen immer Teil meines Lebens, ob ich es nun bewusst wahrnehmen konnte, oder nicht. Zerrissen zwischen dem Wunsch, die Anerkennung der Welt zu bekommen, und dem Bedürfnis, ehrlich und wahrhaftig allem gegenüber zu sein, das ich war und das mich umgab, fand ich mich n verschiedensten Räumen wieder, die ich geschaffen hatte, um dieses Dasein möglich zu machen."
"The childhood I kept to myself" ist eine Soloarbeit von Edegar Starke, die sich mit der Vielschichtigkeit eines einzelnen Wesens auseinandersetzt. Das Stück versucht, die Brücke zu schlagen zu Einfachheit, zum Verständnis, dass unsere Verschiedenartigkeiten ein und denselben Körper bewohnen können, ein und dieselbe Welt. In Faszination für die Subtilitäten eines einzelnen Lebewesens und seine wundervolle Fähigkeit zum Austausch versucht diese Körperrecherche, eine wohlwollende Annäherung an die konstante Veränderung, in der wir uns befinden, sodass das Gefühl von Zugehörigkeit sich ausdehnen kann und mehr als nur bestimmte Gruppen und Gemeinschaften erreicht. "The childhoof I kept to myself" bringt uns dazu, unserem Körper aufmerksam zuzuhören, und versucht, einen Weg zu öffnen, sich in Beziehung zu anderen zu setzen, anstatt einander auszugrenzen.

EDEGAR STARKE

 Photo: Alessandro Sinyus

Photo: Alessandro Sinyus

Edegar Starke ist ein brasilianischer Künstler. Als ausgebildeter Schauspieler mit starkem körperlichem Training hat er eine Serie von Tanztheaterprojekten an brasilianischen Schulen mit Kindern und Jugendlichen schwierigster sozialer und wirtschaftlicher Hintergründe entwickelt. Seit 2013 setzt er sich intensiv mit Butoh auseinander.
Im Jahr 2016 begann er, das Moving Bodies Butoh Festival zusammen mit Ambra Gatto Bergamasco zu kuratieren, mit welcher er derzeit auch das Projekt H.O.M.E. (Human Organization of Multi-cultural Experiences) entwickelt, mit dem Ziel, eine multidisziplinäre und interkulturelle Plattform für künstlerische Zusammenarbeit zu entwickeln.

THE WALL SERIES

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Dear fellow Dancers, Performers, Musicians…

We are very excited to launch The Wall Series at PAUL Studios Berlin!  We are looking for artists who would like to perform a finished piece of work, or a work in progress on Friday, March 9th as part of our new ongoing performance series! We are open to performers of all disciplines interested in showing their work in an intimate venue. All performers will receive 5 hours of free rehearsal time at PAUL Studios prior to the performance.

To Submit: Please send us a description of your work along with supporting materials such as: pictures, film, recordings etc. depending on your discipline.

(Don’t worry, you don’t need to send all forms of materials. Choose one or two! We just need to get an idea of what your work will be like.)

Send All Materials To: paulstudiosberlin@gmail.com
The Deadline For Submissions Is: Monday, February 5th

We look forward to seeing/hearing/reading your submissions!

MAKE PAUL GREAT AGAIN: TEAR DOWN THE WALL!

Friday, October 20th @ 20:00


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Join us for a party to MAKE PAUL GREAT AGAIN! Through our fundraising we are going to TEAR DOWN THE WALL between our two studios at PAUL, and build a retractable wall in its place. This will allow us to have larger class sizes and more space to move while still having the option to use our studios seperately! As we prepare to tear down our wall, we will tear down our metephorical walls at the party through a series of fun HOW TO workshops held throughout the evening!

HOW TO: Slow Dance
HOW TO: Prevent Manspreading
HOW TO: Do Shit Yourself
HOW TO: Sing a Gender Neutral Folk Song
HOW TO: Sit, Stand, and Walk
HOW TO: Communicate Peacfully

Doors Open: 20:00
Workshops Begin: 20:30

 

LETS MAKE PAUL GREAT AGAIN TOGETHER! WE HOPE TO SEE YOU THERE!

FALL INTO PAUL

A BACK TO SCHOOL PARTY!

Saturday, September 23rd 


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Join us for a back to school party at PAUL studios Berlin!

Try a free class...or three, get a gift bag, and dance your way into fall with us!


19:00- Doors Open

20:00-20:20- Free Trial Class

"MOVE WITH INTENTION" 
with Zahra Banzi

20:30-20:50- Free Trial Class
"CONTEMPORARY PLAYGROUND"
with Jojo Hammer

21:00-21:20- Free Trial Class
"FLAMENCO NOW"
with Vera Köppern

21:30-On- Music & dancing...PARTY TIME! 

*Bring comfortable clothes for dancing!


WE HOPE TO SEE YOU THERE!

was für eine Freude, die inspirierenden performances von Naïma Ferré, Jessica Gaynor & Quentin Tolimieri bei PAUL. danke an alle, die gekommen sind, um MOVEMENT + SOUND letzte woche zu sehen! Good art + good vibes always = good times!

MOVEMENT + SOUND

AN EVENING OF SOLO PERFORMANCE

Jessica Gaynor | Quentin Tolimieri |  Naïma Ferré

Saturday August 12th @19:30



MOVEMENT + SOUND

Created and performed by Jessica Gaynor & Quentin Tolimieri

New York Based, dancer/choreographer Jessica Gaynor and musician/composer Quentin Tolimieri present a work of freely improvised music and dance. This piece will explore the new kinds of formal structures and developments that become accessible when engaging in an improvised practice, when the various metaphors (of architecture, of storytelling, of countless others) that are inescapably linked to composed forms are dispensed with, in favor of something more unconceptualizable, subconscious and elemental.

www.jessicagaynordance.com


Peau'rosität

Created and performed by: Naïma Ferré
Coached by: Robert Jan Liethoff

The roots of this solo lies on the entanglement of my experiences both as a contemporary dancer and as a life model. For more than 15 years, both of these activities have collaborated within me like a two-voiced song, supporting and ceaselessly completing each other.
In both practices, my focus lies on a constant search for honesty. I approach honesty as a place where physicality and emotions are aligned, working together, serving and enhancing one another. 

"There is a human-being on stage, a woman, dealing with being exposed: how "being seen" affects her, what happens to the posing or the moving body if we can't hide ourselves? What kind of movement is hidden behind the posing form? What forms come out of the movement? 
Which one from the movement or the pose serves more the process of "being transparent"?Working within this context of posing, the performer's intent is to explore beyond this frame, seeking for the inner physical and emotional life and spirits of the poses in order to make it visible, looking for transparency of showing herself on stage on "all levels of her being": physical, emotional, mental...
From humanities to animalistic figures through living sculptures, this piece is an invitation to share her inner world."


www,naimaferre.wordpress.com


Jessica Gaynor

Jessica Gaynor is a choreographer, performer and teacher based in Brooklyn, NY. Gaynor's repertory has been set on students at Brown University, Grand Canyon University, the Fieldston School, the Brearley School and Young Dancemakers Company. She has taught workshops at Peridance Capezio Center and Gibney Dance Center, and was a guest choreographer for Amalgamate Dance Companies Artist Showcase. She earned a BA from Brown University, and an MFA in Dance Performance and Choreography from California Institute of the Arts. Over the last decade, Gaynor has created sixteen works for her company, Jessica Gaynor Dance, including seven evening length pieces, and has performed at venues such as The Skirball Center/NYU, Jacob's Pillow Inside/Out, Danspace Project, Ailey Citigroup Theater, Dance Theater Workshop, The 92nd Street Y, The Kitchen, Peridance, Gowanus Art + Production, BAX, Dixon Place, Brown University, among others, and has been presented by Triskelion Arts for eight sold-out seasons, including an encore performance in 2011. Recent grants include a New Music/USA Commission, a Mertz Gilmore Late Stage Production Stipend and an Andrew W. Mellon Space Subsidy. Gaynor proudly serves as Secretary on Triskelion Arts' Board of Directors. 

Quentin Tolimieri

Quentin Tolimieri is a composer, pianist and improvisor. His work has been presented throughout Europe and North America at a variety of venues, including, most recently, Roulette and The Stone (NYC), Instants Chavires and La Chapelle (France) and The SPOR Festival for New Music and Sound Art (Denmark), which presented his long form (three hours in total) multi-channel electronic work Three Comedies in its entirety. His music is included on the album West Coast Soundings (Wandelweiser Records) which has been listed as one of the top ten modern classical albums of 2014 by the Wire Magazine.. As an improvisor he has recorded on the labels pfMENTUM and Creative Sources. A section of eldritch Priest's Boring Formless Nonsense, Experimental Music and the Aesthetics of Failure (Bloomsbury Academic) is devoted to a lengthy discussion of his work Josef, Lieber Josef Mein. He holds an MA in composition from The University of Southampton (UK) and a BFA in composition and piano from California Institute of the Arts. He lives in New York City, and works as a freelance pianist.

Naïma Ferré

As a contemporary dancer and performer based in Berlin, Naïma Ferré focuses on exploring the relationship between body and mind. Mostly through solo dance improvisation – largely influenced by the work of Rosalind Crisp, Naïma also pushes the limits of this exploration through her life model activity – particularly in her organisation of the « Carte blanche für das Modell » evenings – and looks for new spaces within this relationship through whirling – dervish dance.

She works in several performance-installation like Akt by Judith Hummel (Munich, 2013-15), Fluids by Alexandra Pirici (Berlin, 2015) and re-perfomed Luminosity by Marina Abramovic and Mirrorcheck by Joan Jonas in the frame of 12 Rooms (Festival Ruhr Triennale, Essen, 2012) and 14 Rooms (Art Basel, 2014).

As a dancer she works with Isabelle Schad for the projects Volkstanzen Heute, Collective Jumps and Pieces and elements (Berlin, Poznan,… 2014-2017) and Turning Solo (Berlin, 2017), and develops her own solo Peau’rosität (2015).


Danke an alle, die zu Flamingo Inn gekommen sind! vielen dank an alle Workshop-teilnehmer*innen für eure inspirierenden performances und an den wundervollen Juan Carlos Lerida und die grossartige Rosanna terraciano!

FLAMINGO INN

freitag, 14.juli, 19.30 Uhr

zeitgenössischer flamenco mit besonderen gästen:

JUAN CARLOS LÉRIDA & ROSANNA TERrACCIANO


WWW.ROSANNAFLAMENCO.COM 
WWW.JUANCARLOSLERIDA.COM 


WE ALL NEED TO SAY GOODBYE/ADIOS
VON und MIT ROSANNA TERRACCIANO

We All Need To Say GOODBYE/ADIOS ist ein Nachsinnen über Verlust, eine vertrauliches Erlebnis der Künstlerin zusammen mit dem Publikum. Es ist eine bildnerische und bewegungsbasierte Interpretation von Dingen, die verloren gehen, und Dingen, die gefunden werden.
Diese Arbeit geht aus einer 10 Jahre andauernden, tiefgreifenden Auseinandersetzung mit experimentellen Herangehensweisen an Flamenco hervor sowie aus der Erforschung der Schnittfläche von Rosannas unterschiedlichen Erfahrungen in Flamenco, Zeitgenössischem Tanz und anderen Kunstdisziplinen.
Das Stück beinhaltet Elemente von Live-Performance und Tanzfilm und ist ein bildnerisch-performatives Spiel mit Objekten, die im traditionellen Flamenco benutzt werden, wie Peinetas (Haarkämme) und Abanicos (Fächer).

We All Need To Say GOODBYE/ADIOS ist intime und voll stillen Kummers... die klaren Kurven und Rhythmen von [Rosannas] Flamencokörper kommunizieren Kummer direkt und tiefgehend auf eine Art und Weise, die nur der Tanz kennt.
— Dance International Magazine

P O L K A ( D O T S )
von und mit ROSANNA TERRACCIANO

“Meine Mutter hat immer Flamencokleider mit Punkten (Anm. d. Übs.: engl.= polka dots) geliebt. Mein Vater hat es immer geliebt, Polka zu tanzen.”
Flamenco trifft Polka.
POLKA(dots) ist ein buntes Solo in Kollaboration mit der Bata de Cola und Farolillos, also mit einem Flamensco-Schleppenkleid und vieler Papierlaternen der jährlichen Sevillanischen Frühlingsfestivitäten.
POLKA(dots) ist ein Kommentar über den Akt des Feierns, in dem Tanz und Geschichten über Punkte und Polka die Bühne öffnen für Spiel und die Erinnerung an vergangene Momente des Spielens.
POLKA(dots) ist eine sehr visuelle und filmische Arbeit.
POLKA(dots) spielt mit der Interaktion mit dem Publikum, fragt zum Beispiel: "Kannst du bitte diese Schnur halten?"

Terraccianos Tanz ist atemberaubend, überwältigend, sexy, faszinierend und süchtig machend...ihr Tanz erzählt Tausende Geschichten und drückt Tausende Gefühle aus, die das Publikum unbedingt fühlen will.
— BeatRoute

Die Präsentation von Rosanna Terracciano Arbeiten wird gefördert durch Alberta Foundation for the Arts.

TECHNIQUE, IMPROVISATION AND COMPOSITION IN FLAMENCO
JUAN CARLOS LÉRIDA WORKSHOP SHOWING

Juan Carlos Lerida gilt als einer der Vorreiter des Zeitgenössischen Flamenco. Er erforscht den Flamenco künstlerisch und didaktisch, befreit ihn von Klischees und eröffnet Raum für einen persönlichen, einzigartigen Zugang zum Flamenco.

Mit seinem von der Presse gefeierten Stück ‘Al Baile’, dem Abschlusswerk seiner Trilogie ‘Al Toque’ - ‘Al Cante’ - ‘Al Baile’, tourt er derzeit weltweit und begeistert als Tänzer, Choreograph und Dozent. Aufgewachsen mit dem klassischen Flamenco, erweiterte er seine Ausbildung um das Studium des zeitgenössischen Tanzes, des Physischen Theaters und der Improvisation. Er gründete und kuratierte das Zeitgenössische Flamencofestival ‘flamenco empirico’ in Barcelona und erarbeitete unter dem gleichen Namen seine erfolgreiche Arbeits- und Lehrmethode.

Juan Carlos zeigt seinen Schüler*innen Wege, den eigenen künstlerischen Ausdruck im Flamenco freizulegen und das eigene ‘universo flamenco’ zu entdecken, erforschen, erweitern.
Als Abschluss des einwöchigen Workshops mit Juan Carlos werden die Teilnehmer ihre Ergebnisse mit der 'Flamenco Empirico Method' in einzelnen Kompositionen zeigen.

Nach den Performances gibt es ein Publikumsgespräch mit JUAN CARLOS LERIDA und ROSANNA TERRACCIANO!

TICKETS: nach Ermessen 5,00-15,00€ (Tickets gibt es an der Tür!)

PAUL + PAF

Our performances of FRAGILE TEXTURE & FRAGILE MATTER as part of The Berlin Performing Arts Festival were a great success! Thank you to all who came out to witness!

Fragile Matter

Dizzy Moon, Keegan Luttrell, Henna-Elise Ventovirta, Phyla

Installationen, Performances und Musik bei PAUL STUDIOS

"FRAGILE MATTER" lädt das Publikum dazu ein, verschiedene Räume von Verletzlichkeit zu begehen: Bewegungs- und Klangräume erforschen Fragilität in Interaktionen, performative Installationen untersuchen die Verwundbarkeit des/r Einzelnen als kollektive Erfahrung.
"FRAGILE MATTER" zeigt folgende Arbeiten parallel an einem Abend:

Minimal Improvisation – Sound und Moving Improvisation
Minimal Improvisation ist eine Form kollektiver Musik- und Tanzimprovisation.
Minimal Improvisation verbindet Eigenschaften zeitgenössischer Improvisation – Individualität, Spontanität und Freiheit – mit Prinzipien der Minimal Music wie Reduktion, Wiederholung und allmähliche Veränderung.
Indem wir einen Schwerpunkt auf Kooperation und Aushandlungsprozesse legen, akzentuieren wir besondere Qualitäten: gegenseitige Einfühlung, Konsens und die Dynamik kollektiver Interaktion.
Innerhalb eines Prozesses allmählicher Veränderung zeichnen sich Strukturen ab, lösen sich wieder auf oder gewinnen an Fahrt und gehen in einen dynamischen Fluss von Ereignissen über.

Seamstress
"Näherin" ist eine performative Installation, die das Publikum dazu einlädt, sich an einem kollaborativen Kleidungsstück zu beteiligen. "Näherin" stellt sich die Frage, was es bedeutet, verwundbar zu sein und wie diese Verwundbarkeit eine gemeinsame Erfahrung werden kann.

Talk to me (AT)
Social experminent on reaction and vulnerability
Was passiert mit uns, wenn wir an einem fragilen Körper, an einem gebrochenen Menschen vorbeigehen? Schauen wir weg, weil wir sein Leiden nicht ertragen oder fordert das Bild der Verwundbarkeit unser Mitgefühl und unsere Hilfe ein? Was geschieht mit uns, wenn wir uns im öffentlichen Raum einander zuwenden? Welche Schönheit kann darin liegen? "TALK TO ME" versteht sich als soziales Experiment, welches die Grenzen der menschlichen Berührbarkeit erforscht.

Secrets under the banyan tree (Konzert, 18 Uhr)
Ein Cello und eine Stimme _ Dizzy Moon. In diesem außergewöhnlichen Projekt verbindet sich der Klangreichtum des Violoncellos mit der klaren und ätherischen Stimme der Musikerin Maryse Guédon zu einer intimen und empfindsamen Musik. Elemente aus Folk, Indi und bodenständigem Blues mit überwiegend englischen und einigen französischen Texten werden von ihr feinfühlig zu einer sanften Einheit verbunden.

Saturday, June 17 at 5 PM - 8 PM

Tickets: https://performingarts-festival.de/2017/programm/produktionen/fragile_matter_407/

Fragile Texture

PAUL Collective: Zahra Banzi, Jojo Hammer, Vera Koeppern & friends

Wie sieht ein zerbrechlicher Körper aus? Wie bewegt er sich? Wie kommuniziert er? Was ist die Textur, die Stofflichkeit, zwischen verwundbaren Körpern?
Die Künstler*innen des PAUL Collectives & friends untersuchen – vor dem Hintergrund unterschiedlicher Tanz- und Performance-Ansätze – diese Fragen. Jeder Beitrag ist eine künstlerisch individuelle Interpretation von Fragilität. Das Publikum wird durch verschiedene Räume von Zeitgenössischem Tanz, Zeitgenössischem Flamenco und Performance geführt.

Friday, June 16 at 5 PM - 8 PM

Tickets: https://performingarts-festival.de/2017/programm/produktionen/fragile_texture_412/

Open Call: Oscillate

Liebe Tänzer*innen, Performer*innen, Musiker*innen...

Wir freuen uns, unseren ersten OPEN CALL an euch zu richten! Wir sind auf der Suche nach Künstler*innen, die eine max. 10-minütige Performance mit uns teilen möchten, am 9. April bei PAUL als Teil unserer neuen Peformance-Serie! Egal, ob du ein alter Hase bist oder grün hinter den Performer*innenohren, wir freuen uns, von dir zu hören! WIr suchen nach Performances jeglicher Art und jeglicher Disziplin, solange sie zu unserem diesmaligen Thema passen: Oscillate!

Oszillation ist das zyklische Hin und Her zwischen zwei ‘Dingen’. Wir sehen sie in allen Aspekten der Welt um uns herum, im Pendel einer Uhr, im Abfeuern einer Nervenzelle im Gehirn, in den vibrierenden Saiten eines Musikinstruments. Oszillation tritt auf durch energetische Veränderungen und die Umwandlung von potenzieller (Lageenergie) in kinetische Energie (Bewegungsenergie). Im Künstlerischen kann Oszillation energetisch oder physisch auftreten, zwischen zwei Performenden, zwei Elementen, zwischen Künstler*in und Publikum.

Um euch zu bewerben, schickt uns bitte eine Beschreibung eurer Arbeit mit entsprechenden Materialien wie Bildern, Video, Aufnahme etc. je nach Disziplin. (Keine Sorge, wir brauchen nicht alle genannten Arten von Material, entscheidet euch für eins oder zwei! Wir müssen nur eine grobe Idee davon bekommen, wie eure Arbeit ist.)

Sendet eure Bewerbung vollständig an paulstudiosberlin@gmail.com

Deadline ist der 03.04.2017

Am 06.04.2017 werden wir die Teilnehmer*innen bekanntgeben.

Denkt daran, dass unsere Auswahl auf dem Kontext der Performance basiert und auf unserer Absicht, eine runde und zusammenhängende Performance zu schaffen. Wenn eure Arbeiten diesmal nicht passen, könnte es das perfekte Stück für die nächste Ausgabe sein!

 

 

 

Paul Collective throws a party!

Did you know that PAUL Studios is now a Collective? Vera, Elena, Zahra and Jojo now collectively run PAUL without hierarchies and strive to make PAUL a place for artistic exchange, collaboration and community. We are very excited for the new PAUL, and are throwing a party to celebrate! Join us for a fun, art-filled evening!